4,5 Prozent – das kann sich sehen lassen!

Ein bemerkenswerten Tariferfolg der IG BCE: Um 4,5 Prozent steigt das Entgelt der rund 550.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie. Erneut ein deutliches Plus im Portemonnaie nach den 4,1 Prozent im vergangenen Jahr.

Zugleich ist es gelungen, die Altersfreizeiten in vollem Umfang zu erhalten und die Versuche der Arbeitgeber auf eine Ausweitung der wöchentlichen tariflichen Arbeitszeit abzuwehren.

19 Monate läuft der neue Entgelttarifvertrag, der dafür sorgt, dass die Beschäftigten am stabilen Aufschwung der Branche teilhaben.

Gleichzeitig ist es geglückt, den Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand besser zu gestalten. Die bisherigen Altersfreizeiten bleiben, es gibt zusätzliche zeitliche Entlastungen für Ältere. Das schafft neue Möglichkeiten, zum Beispiel mit der Vier-Tage-Woche.

Das kann man sich leisten, weil trotz Arbeitszeitverkürzung das Einkommen gleich bleibt und auch die spätere Rente nicht niedriger ausfällt. Finanziert wird das aus einem Topf, in den die Arbeitgeber 200 Euro pro Jahr und Beschäftigten einzahlen. Das ergänzt den bisherigen Demografie-Fonds, in den schon seit 2009 Mittel fließen – erst 300, mittlerweile 312 Euro je Jahr und Person.

Für die Jungen lohnt sich der Abschluss ebenfalls: Das hohe Ausbildungsniveau bleibt, und es gibt mehr Fortschritte bei der Übernahme von Ausgelernten.

IG-BCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis: „Das ist ein gutes Ergebnis für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der chemischen Industrie. Wir haben für eine kräftige Entgelterhöhung und für eine zeitliche Entlastung insbesondere der älteren Beschäftigten gesorgt. Dieser Erfolg ist auch aufgrund der vielen Aktionen in den letzten Wochen zu Stande gekommen.“

IG-BCE-Tarifchef Peter Hausmann: „4,5 Prozent – das kann sich sehen lassen. Nach außerordentlich schwierigen Verhandlungen ist es erneut gelungen, für die Beschäftigten einen fairen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung in der chemischen Industrie zu erreichen. Dieser Abschluss liegt oberhalb der Größenordnungen, die wir sonst in der Tariflandschaft haben. Heute setzen wir zudem einen neuen tarifpolitischen Meilenstein auf dem Weg zu einer altersgerechten Arbeitswelt. Der neue Demo-Vertrag wirkt über den Tag hinaus.“

Quelle:www.igbce.de

Tarifdemo am Chemiepark Marl

900 Beschäftigte beteiligten sich an der Demonstration am Chemiepark Marl!
Mehr als 900 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der chemischen Industrie in Westfalen folgten heute dem Aufruf der IG BCE zu einer Tarifdemonstration am Chemiepark Marl vor dem Tor 1. Mit der Tarifdemonstration unterstützt die Gewerkschaft die 2. Verhandlungsrunde in der Chemiebranche, die am 23. Mai 2012 in Berlin beginnt. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben kein Verständnis für die Blockadehaltung der Arbeitgeber und verleihen durch ihren Protest der Forderung von 6 % mehr Entgelt entsprechenden Nachdruck.

Quelle:www.recklinghausen.igbce.de  Hier finden Sie auch den gesamten Artikel!

Verhandlungsauftakt Westfalen ohne Ergebnis

Auch die erste regionale Verhandlungsrunde für die Beschäftigten in der chemischen Industrie im IG-BCE-Landesbezirk Westfalen ist  ohne Ergebnis geblieben. Die IG BCE war mit einer 6-Prozent-Forderung in die Verhandlungen gegangen. Die Laufzeit des neuen Vertrags sollte zwölf Monate betragen. Außerdem soll der bestehende Tarifvertrag „Lebensarbeitszeit und Demografie“ weiter entwickelt werden.

Quelle:www.igbce.de

Schweigeminute am Donnerstag, den 23.02.2012

Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) rufen gemeinsam dazu auf, morgen am Donnerstag, den 23. Februar 2012, um 12:00 Uhr im Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt für eine Schweigeminute in der Arbeit innezuhalten. Im Aufruf heißt es u.a.: „Im stillen Gedenken an die Opfer soll ein kraftvolles Zeichen gesetzt werden: ein Zeichen der Trauer und des Mitgefühls mit den Opfern, ihren Familien und Freunden, ein Zeichen der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt, ein Zeichen für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands.“

Quelle: www.igbce.de

Ermäßigte Karten für die Ruhrfestspiele 2012

Auch im Jahr 2012 bietet der IG BCE-Bezirk Recklinghausen seinen Mitgliedern exklusiv ermäßigte Karten für die Ruhrfestspiele in Recklinghausen an. Gegen Vorlage des IG BCE-Mitgliedsausweises können die Eintrittskarten in der Zeit vom 01.02. – 02.02.2012 von 8.00 Uhr bis 14.30 Uhr, am 03.02.2012 von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie vom 06.02. bis 09.02.2012 von 8.00 Uhr bis 14.30 Uhr im IG BCE-Büro Marl, Lipper Weg 86, erworben werden. Unter www.ruhrfestspiele.de kann das aktuelle Programm eingesehen werden.

 

Quelle: IGBCE RE

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